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Das Konzept

Selbstverständnis der Initiative 55 plus-minus und die erhoffte Wirkung

organisatorisch:
Die Initiative 55 plus-minus ist die Plattform, auf der Menschen der Region Projekte veröffentlichen, für die sie unter dem Motto „Gemeinsam aktiv werden“ Mitstreiter und Interessierte suchen.

biblisch:

  1. Korinther 12, 4 … 20 – Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer.

theologisch:

  1. Der Mensch ist Ebenbild Gottes? Das bedeutet doch: Wer bei uns einen Menschen trifft, der sollte in seinem Gegenüber Gottes Liebe und Schöpferkraft erleben.
  2. Der Mensch ist Priester in einem allgemeinen Sinn? Jeder ist zum Bauen und Bewahren der Welt, der Schöpfung Gottes herausgerufen.

gesellschaftlich:
Wir fördern und fordern die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Menschen in unserer ausdifferenzierten Gesellschaft, in der auch ältere Menschen, mehr als früher, vereinzelt und einsam leben.

psychologisch:
Wir wollen Chancen der Mitarbeit für Menschen schaffen, die sich heutzutage ca. 15 Jahre jünger fühlen, als die in der Vorgängergeneration.

pädagogisch:
Wir wollen die Wertschätzung für ältere Menschen stützen und stärken, die eben kein „altes Eisen sind“!

  • Unsere Aufgabe: Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung!
    Dieses Gefühl wollen wir durch unseren Umgang miteinander stärken:
    „Ich glaube auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen eher, dass ich der Aufgabe, die vor mir liegt, gewachsen bin.“

  • Unsere Sorge:
    Menschen in der 3. Lebensphase Plattform für gute persönliche Ziele und Herausforderungen bieten, das ist gut!
    Aber was wird mit den Menschen in der 4. Lebensphase?
    Sie brauchen Unterstützungssysteme für ein selbstständiges Leben sowie soziale Kontakte gegen die Einsamkeit und zur Teilhabe an unserer Gesellschaft. Es dürfte nicht sein, dass ältere Menschen für sie selbst interessante Angebote nicht kennen und nicht erreicchen können? Wir dürfen doch niemanden alleine lassen!

Initiative für Bornich:
In der 4. Lebensphase werden die Menschen nicht mehr so mobil sein. Deshalb müssen die Überlegungen und Entwicklungsschritte für diese Lebensphase in den Dörfern unseres ländlichen Raumes implantiert werden. Das bedeutet, dass sie den Bewohnern unserer Dörfer ins Herz wachsen und als selbstverständliche Dienstleistung zur Verfügung stehen müssen.

Denn die bisherige Lebenserfahrung der Älteren besagt, dass man heutzutage im Alter sehr alleine ist, wenn man nicht mit den groß gewordenen Kindern zusammen lebt und das nachbarschaftliche Miteinander nicht ausgeprägt ist.